MAUER TEILT BREMEN:
EIN KUNSTPROJEKT MACHT GESCHICHTE ERLEBBAR
28 Jahre lang trennte die Berliner Mauer Ost- und Westdeutschland. 28 Tage lang soll eine »Mauer« in Bremen symbolisch an diese Zeit erinnern. Über Marktplatz und Domshof könnte sich 2010 die eindrucksvolle Installation aus 3,40 Meter hohen Leinwandstücken ziehen – genau so hoch war das Original.
Die Installation macht die Bedrückung, die durch die Trennung entstand, erlebbar. Durchgänge und die Bewegung des Materials im Wind beschreiben das Gefühl einer neu gewonnenen Freiheit. Massivelemente sichern die Stabilität der Bespannung und dienen gleichzeitig als Meilensteine einer bewegten Geschichte. Bilder und Texttafeln berichten vom Bau, von Todesopfern und vom Fall der Mauer: Die Vorder- und Rückseiten der Elemente befassen sich in Schlagzeilen und Zeitzeugenzitaten getrennt mit den Reaktionen des Westens und des Ostens.
Am 03. Oktober 2010, begleitend zum Festakt, bringen Vertreter der Bundesregierung und des Landes Bremen die »Mauer« symbolisch zu Fall.
Die »Bremer Mauer« ist Teil eines Gesamtkonzeptes zum Tag der Deutschen Einheit 2010. In freien Interpretationen setzen sich Menschen mit dem Thema »grenzenlos« auseinander – Design, Malerei, Fotografie, Lesungen, Vorträge, Performancekunst und Filme begleiten die 28 Tage vor dem Feiertag.
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